N-Nitrosamide
| Grundkörper mit blau markierter funktioneller Gruppe |
N-Nitrosamid-Derivate mit blau markierter funktioneller Gruppe |
N-Nitrosamide |
N-Nitrosocarbamate |
| R1 bis R3 sind Wasserstoffatome oder organische Reste | |
N-Nitrosamide, auch Nitrosamide sind chemische Verbindungen, die wie die N-Nitrosamine zur Gruppe der Nitrosoverbindungen gehören. Sie leiten sich von Säureamiden, beispielsweise Carbonsäureamiden, Sulfonsäureamiden und Kohlensäureamiden, ab, die am Stickstoffatom nitrosiert sind.
Nitrosierte Harnstoffe, Guanidine oder Carbamate sind chemisch reaktive und im Metabolismus instabile Verbindungen, bei denen es sich im Allgemeinen um Karzinogene handelt. In der Diskussion um Verunreinigungen, die aus der Umwelt resultieren, nehmen die N-Nitrosamide im Gegensatz zu den N-Nitrosaminen keinen Stellenwert ein.
- 1 2 Hans Marquardt, Siegfried G. Schäfer (Hrsg.): Lehrbuch der Toxikologie. 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2004, ISBN 3-8047-1777-2, S. 747.
- ↑ Eintrag zu Nitrosamide. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 7. Oktober 2024.