Noviomagus (Speyer)

Noviomagus
Alternativname Nemetae
Limes A) vor der Zeit des Limes
B) Donau-Iller-Rhein-Limes
Abschnitt A) N.N.
B) Spätantiker Rheinlimes
Datierung (Belegung) A.a) ab 1. Jahrzehnt v. u. Z.
A.b) nach 9 u. Z. bis um 30/35
A.c) um 30/35 u. Z. bis 74
B) valentinianisch bis 5. Jh.
Typ A.a) Kleinkastell (?)
A.b) Auxiliarkastell
A.c) Auxiliarkastell
B) spätrömische Stadtbefestigung
Einheit A.a) unbekannt
A.b) unbekannte Auxilia
A.c) unbekannte Auxilia
B) Miles Vindices
Größe A.a) weniger als 1 ha
A.b) 2,3 bis 2,7 ha
A.c) ungesichert
B) ungesichert
Bauweise A.a) unbekannt
A.b) Holz-Erde-Lager (?)
A.c) Holz-Erde-Lager
B) Stein
Erhaltungszustand spätrömische Mauer teilweise in der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten; sonst nicht sichtbares Bodendenkmal
Ort Speyer
Geographische Lage 49° 19′ 0″ N,  26′ 10″ O
Höhe 103 m ü. NHN
Vorhergehend Kastell Rheingönheim,
Kastell Altrip
(beide nördlich)
Anschließend Vicus Julius, Tabernae
(beide südsüdwestlich)

Noviomagus, in der Spätantike Nemetae genannt, ist der Name eines römischen militärisch-zivilen Siedlungskomplexes auf dem Gebiet des heutigen Speyer in Rheinland-Pfalz. In frührömischer Zeit war es Bestandteil der Provinz Gallia Belgica, nach der domitianischen Provinzreform um 83/85 u. Z. Teil der Germania superior und nach der Verwaltungsreform des Diokletian gehörte es in der Spätantike des ausgehenden dritten, des vierten und des beginnenden fünften Jahrhunderts zur Germania prima.