Oberhessische Eisenbahnen
Als Oberhessische Eisenbahnen (OHB) wurden die Bahnstrecken von Gießen nach Fulda (Vogelsbergbahn) und Gießen nach Gelnhausen in der Zeit von 1868 bis 1897 bezeichnet. Später kamen noch die Nebenstrecken Hungen – Laubach, Stockheim – Gedern und Nidda – Schotten hinzu. Die Hauptstrecken wurden von der Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut und betrieben. 1876 wurde der Betrieb verstaatlicht und in Großherzoglich Oberhessische Staatseisenbahnen umbenannt. 1897 erfolgte die Einbringung in die Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft. Danach waren die Strecken Teil der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessische Staatseisenbahnen (K.P.u.G.H.St.E.).