Oblast Leningrad

Subjekt der Russischen Föderation
Oblast Leningrad
Ленинградская область
Flagge Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Fläche 83.908 km²
Bevölkerung 2.035.762 Einwohner
(Stand: 1. Januar 2024)
Bevölkerungsdichte 24 Einw./km²
Verwaltungszentrum Gattschina
Offizielle Sprache Russisch
Ethnische
Zusammensetzung
Russen (89,6 %)
Ukrainer (2,5 %)
Belarussen (1,6 %)
(Stand: 2002)
Gouverneur Alexander Drosdenko
Gegründet 1. August 1927
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahlen (+7) 813xx
Postleitzahlen 187000–188999
Kfz-Kennzeichen 47
OKATO 41
ISO 3166-2 RU-LEN
Website www.lenobl.ru

Koordinaten: 59° 51′ N, 31° 18′ O

Die Oblast Leningrad (russisch Ленинградская область/Leningradskaja oblast) ist eine Oblast im nordwestlichen Teil Russlands. Das Gebiet umschließt die unter früherem Namen (Leningrad, bis 1991) namensgebende Stadt Sankt Petersburg, die aber selbst nicht zur Oblast gehört, sondern ein eigenständiges Föderationssubjekt bildet. Dort befand sich ausschließlich der Sitz der Verwaltungsorgane der Oblast, bis 2021 Gattschina als Verwaltungszentrum festgelegt wurde. Daraufhin begann der etappenweise Umzug der Verwaltung nach Gattschina.

Im Gegensatz zur Stadt hat die Oblast nach einem Beschluss des dortigen Gebietssowjets ihren aus sowjetischer Zeit stammenden Namen beibehalten.

  1. Administrativno-territorialʹnoe delenie po subʺektam Rossijskoj Federacii na 1 janvarja 2010 goda (Administrativ-territoriale Einteilung nach Subjekten der Russischen Föderation zum 1. Januar 2010). (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Численность населения Ленинградской области в разрезе муниципальных образований по состоянию на 1 января 2024 года (Bevölkerungsanzahl des Leningrader Gebiets, aufgeschlüsselt nach Gemeinden, Stand 1. Januar 2024) , (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation) mit Zuständigkeit für St. Petersburg und das Gebiet Leningrad)
  3. Sowet, roschdjonny „wetrom peremen“ (Memento vom 21. Januar 2012 im Internet Archive) auf газетавести.рф (abgerufen am 5. Februar 2013)