Synkope (Medizin)

Klassifikation nach ICD-10
R55 Synkope und Kollaps

Blackout
Ohnmacht

I95.1 Orthostatische Hypotonie
R57.9 Schock, nicht näher bezeichnet

Kreislaufkollaps

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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
MG45 Synkope oder Kollaps
MG45.0 Kardiale Synkope
8D89.0 Reflexsynkope
8D89.1 Synkope durch Ausfall des autonomen Nervensystems
MG45.Y Sonstige näher bezeichnete Synkope oder Kollaps
MG45.Z Synkope oder Kollaps, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

In der Medizin ist eine Synkope (von altgriechisch συγκοπή synkopḗ, deutsch plötzlicher Kraftverlust; spätlateinisch syncope), im Deutschen auch Ohnmacht (mit dem Adjektiv ohnmächtig) genannt, eine plötzlich einsetzende, kurz andauernde Bewusstlosigkeit, die mit einem Verlust der Haltungskontrolle einhergeht und ohne besondere Behandlung spontan wieder aufhört.

  1. Henry George Liddell, Robert Scott: A Greek-English Lexicon. Clarendon Press, Oxford 1843; 9., überarbeitete und vermehrte Auflage, besorgt von Henry Stuart Jones mit Roderick McKenzie, ebenda 1940; Neudruck Oxford / New York 1996, ISBN 978-0-19-864226-8, S. 1666 (συγκοπή, unter anderem „sudden loss of strength“)
  2. Wolfgang Pfeifer [Leitung] (Hrsg.): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Synkope“.
  3. Robert Dalla Pozza: Synkope im Kindes- und Jugendalter. In: Monatsschrift Kinderheilkunde. Band 154, Nr. 6, 2006, ISSN 0026-9298, S. 583–593, doi:10.1007/s00112-006-1339-y.
  4. F. Weissinger, T. Lempert: Ohnmacht. In: Bettina Schmitz, Barbara Tettenborn (Hrsg.): Paroxysmale Störungen in der Neurologie. Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-40789-8, S. 6.