Operation Collie
| Operation Collie | |||||||||
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| Teil von: Zweiter Weltkrieg, Pazifikkrieg | |||||||||
Hellcats auf dem Geleitträger Ameer | |||||||||
| Datum | 5. bis 10. Juli 1945 | ||||||||
| Ort | Golf von Bengalen, Andamanensee | ||||||||
| Ausgang | |||||||||
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während des Pazifikkriegs
1944
Diplomat –
Cockpit –
Transom –
Councillor –
Pedal –
Crimson –
Banquet –
Light –
Millet –
Outflank –
ab 22. Nov. als British Pacific Fleet Robson
1945
Lentil –
Meridian –
Suffice –
Stacey –
Transport –
Onboard –
Penzance –
Passbook –
Sunfish –
Bishop –
Dukedom –
Mitre –
Irregular –
Balsam –
Bedlam Green –
Collie –
Livery –
Jurist –
Tiderace
Die Operation Collie war eine Unternehmung der britischen Eastern Fleet (East Indies Station) unter dem Kommando von Vizeadmiral Sir Arthur Power während des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg.
Das Ziel der Operation waren Bombenangriffe auf japanische Kriegsschiffe, die von Flugzeugträgern unter dem Kommando von Konteradmiral Wilfrid Rupert Patterson, dem Kommandanten des 5. Kreuzergeschwaders, ausgeführt wurden. Weiterhin sollten Einrichtungen auf der von Japan besetzten Inselgruppe der Nikobaren, nördlich von Sumatra, angegriffen werden, speziell auf den Inseln Car Nicobar und Nancowry.
Sekundär sollten die Schiffe auch Deckung für Minenräumoperationen durch die Schiffe der 6. Minenräumflottille von Commander D. L. Johnson bieten, die vor einer möglichen Invasion an der Nordwestküste der Malaiischen Halbinsel (Operation Zipper) Seeminen aus den Gewässern zwischen der Inselgruppe der Nikobaren und der Insel Phuket vor der Südwestküste Thailands räumen mussten;
Luftangriffe von den Flugzeugträgern auf die japanischen Flugplätze in Kota Raja und Lhoknga im nördlichen Teil Sumatras waren ebenfalls durchzuführen.
Für die Operation Collie wurde die Force 61 aufgestellt. Dazu gehörten die Geleitträger Ameer und Emperor, der Leichte Kreuzer Nigeria und die Zerstörer Eskimo, Roebuck und Vigilant. Die Minensuchboote Lennox, Gozo, Lightfoot, Melita, Pelorus, Persian, Postillion, und die Bojenleger Immersay und Lingay zur Navigationsunterstützung bildeten Johnsons Force 62.
- ↑ Graham Watson: Royal Navy Organisation in World War 2, 1939–1945 – EAST INDIES STATION, 1939–1942. In: www.naval-history.net. 15. September 2019, abgerufen am 23. Februar 2022 (englisch).
- 1 2 3 4 Christopher Chant: The Encyclopedia of Codenames of World War II – Operation Collie. Verlag Routledge Kegan & Paul, 1987, ISBN 978-0-7102-0718-0 (englisch, codenames.info [abgerufen am 22. Februar 2022]).
- 1 2 Don Kindell: ADMIRALTY WAR DIARIES of WORLD WAR 2 EASTERN FLEET – January to October 1945. In: www.naval-history.net. Abgerufen am 22. Februar 2022 (englisch).
- ↑ Jürgen Rohwer: Chronik des Seekrieges 1939–1945, Juli 1945. Württembergische Landesbibliothek Stuttgart 2007 bis 2022, abgerufen am 23. Februar 2022.
- ↑ Geoffrey B. Mason: HMS ESKIMO (F 75) – Tribal-class Destroyer including Convoy Escort Movements. In: www.naval-history.net. 1. August 2011, abgerufen am 23. Februar 2022 (englisch).
- ↑ Die Operation Zipper war ein britischer Plan zur Rückeroberung von Port Swettenham und/oder Port Dickson an der Nordwestküste des von Japan besetzten Malaysia.
- ↑ Ein Bojenleger war ein Schiffstyp, der während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg Minenräumflottillen zugewiesen wurde. Es waren normalerweise kleine Trawler, die zum Legen von Bojen ausgestattet waren. Dies sind spezielle Markierungsbojen, die aus einer langen Stange bestehen, die am Meeresboden festgemacht ist und vertikal schwimmt, normalerweise mit einer codierten Flagge an der Spitze.