Organisation für islamische Zusammenarbeit

Organisation für islamische Zusammenarbeit
OIC
Flagge
Mitglieder (grün), Beobachter (blau), Suspendierte (rot)
Englische Bezeichnung Organisation of Islamic Cooperation, OIC
Französische Bezeichnung Organisation de la coopération islamique, OCI
Arabische Bezeichnung منظمة التعاون الإسلامي
Munaẓẓamat at-Taʿāwun al-islāmī
Sitz der Organe Dschidda, Saudi-Arabien Saudi-Arabien
Generalsekretär Tschad Hissein Brahim Taha
Mitgliedstaaten 57
Amts- und Arbeitssprachen

Arabisch,
Englisch,
Französisch

Gründung 25. September 1969
oic-oci.org

Die Organisation für islamische Zusammenarbeit (arabisch منظمة التعاون الإسلامي, DMG Munaẓẓamat at-Taʿāwun al-islāmī; englisch Organization of Islamic Cooperation, kurz OIC; französisch L’Organisation de Coopération Islamique, OCI) ist eine zwischenstaatliche internationale Organisation von derzeit 57 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer nennenswerten Minderheit ist. Die Organisation nimmt für sich in Anspruch, den Islam zu repräsentieren. Mehrere größere Mitgliedsstaaten (Saudi-Arabien, Ägypten, Irak, Algerien, Vereinigte Arabische Emirate, Pakistan, Bangladesch, Malaysia, Indonesien, Türkei und Iran) erheben hinter den Kulissen Führungsansprüche; die jeweils anderen Staaten bestreiten deren Recht dazu. Infolge dieser Rivalitäten ist die OIC seit 2017 kaum handlungsfähig.

  1. Charter of the Organisation of the Islamic Conference (14. März 2008) (Memento vom 28. September 2013 im Internet Archive) (PDF; 93 kB) Article 38: Languages of the Organisation shall be Arabic, English and French.
  2. Bundeszentrale für politische Bildung: Organisation für islamische Zusammenarbeit.
  3. Paul-Anton Krüger: Islamische Zwietracht. In: Süddeutsche Zeitung, 14. Dezember 2017, S. 4.