Orsoy

Orsoy
Stadt Rheinberg
Koordinaten: 51° 31′ N,  41′ O
Höhe: 22,5 (20–25) m ü. NN
Fläche: 14,75 km²
Einwohner: 4177 (9. Nov. 2011)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 47495
Vorwahl: 02844
Lage von Orsoy in Rheinberg

Orsoy [ˈɔʁzaʊ̯], von circa 1273 bis 1974 eine eigenständige Stadt zuletzt innerhalb des Kreises Moers, ist heute ein Stadtteil (amtlich Wohnplatz) und einer von vier Stadtbezirken der nordrhein-westfälischen Stadt Rheinberg am linken Niederrhein im Kreis Wesel.

Übersetzt bedeutet das Wort Orsoy (gesprochen: im Standarddeutschen: Orsau, im Niederrheinischen bzw. präziser im Orsoyer Platt kurz und hart: O(r)schau, früher auch Ö(r)schau) in etwa „Pferdewiese“ (Rossaue). Orsoy ist wegen der Rheinpromenade, seiner Festungsmauern und seiner historischen Innenstadt ein beliebter Ausflugsort, von dem mit der Rheinfähre Orsoy–Walsum zum rechtsrheinisch gelegenen Duisburger Stadtteil Walsum übergesetzt werden kann. Zum Stadtbezirk Orsoy gehören der Ortsteil Orsoyerberg, sowie die Weiler Drießen, Plank, Hasenfeld und Milchplatz. Die ehemalige Gemeinde Orsoy-Land wurde bis 1971 durch die Stadt Orsoy in Personalunion verwaltet.

  1. Die "Örschauer Plattsprääkers" der VHS - Rheinberg, Ortsring Orsoy vertreten durch Karl-Heinz Windschuh: Op Klompe tösche de Pompe - Mundartliches aus Orsoy und Umgebung . Mit Zeichnungen von Wilhelm Sonderkamp. Hrsg.: Stadt Rheinberg - Der Stadtdirektor - Stadtarchiv. 2. Auflage. Rheinberg 1991, S. 3.
  2. Hauptsatzung der Stadt Rheinberg. (PDF) In: rheinberg.de. Stadt Rheinberg, 29. Juni 2017, abgerufen am 14. Mai 2023.
  3. Karl-Heinz Hohmann: Stadt Orsoy Landkreis Moers. In: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz (Hrsg.): Rheinische Kunststätten. Heft 6/1969: Stadt Orsoy. Gesellschaft für Buchdruckerei AG, Neuss Niederstraße 46 September 1969.