Park Klein-Glienicke

Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin
UNESCO-Welterbe

Vertragsstaat(en): Deutschland Deutschland
Typ: Kultur
Kriterien: i,ii,iv
Referenz-Nr.: 532 C
UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1990  (Sitzung 12. Dezember 1990)
Erweiterung: 1992 und 1999

Der Park Klein-Glienicke, umgangssprachlich Glienicker Park genannt, ist ein öffentlich zugänglicher englischer Landschaftsgarten, der im äußersten Südwesten Berlins im Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf liegt. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (Potsdamer Kulturlandschaft). Innerhalb derer gehört er neben Sanssouci, dem Neuen Garten, der Pfaueninsel und dem Park Babelsberg zu den fünf Stammparks.

Die etwa 116 ha umfassende Anlage wurde als Potsdamer Sommersitz des Prinzen Carl von Preußen im 19. Jahrhundert gestaltet und ergänzte dessen Hauptresidenz, das Palais Prinz Carl am Berliner Wilhelmplatz. Gestalterischer Mittelpunkt ist die Schloss Glienicke genannte prinzliche Villa im Süden des Parks, heute als Museum zugänglich. Schloss, Nebengebäude und Pleasureground gehören zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Der eigentliche Park untersteht dem bezirklichen Grünflächenamt Steglitz-Zehlendorf und der Böttcherbergpark der Berliner Landesforstverwaltung.

  1. Berlin Handbuch: Das Lexikon der Bundeshauptstadt, Berlin: FAB, 1993, S. 653. Dies scheint nur den Park nördlich der Chaussee zu betreffen, so dass im 21. Jh. noch Böttcherbergpark und Jagdschlossgarten hinzugezählt werden müssen, vor 1920 Schweizerhauspartie und Restauration (s. u.) addiert werden können.