Pathfinder (Schiff, 1942)

HMS Pathfinder
Schiffsdaten
Flagge Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
andere Schiffsnamen vom Stapel als Onslaught
Schiffstyp Zerstörer
Klasse O- und P-Klasse
Bauwerft Hawthorn, Leslie & Co.,
Hebburn, Newcastle
Baunummer 626
Bestellung 2. Oktober 1939
Kiellegung 5. März 1940
Stapellauf 10. April 1941
Indienststellung 13. April 1942
Verbleib 1948 Abbruch
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 105,1 m (Lüa)
100,2 m (Lpp)
Breite 10,67 m
Tiefgang (max.) 4,11 m
Verdrängung 1690 ts, maximal: 2250 ts,
 
Besatzung 176–212 Mann
Maschinenanlage
Maschine 2 × Admiralty-Kessel
2 × Parsons-Getriebeturbine
Maschinen­leistung 40,000 PS (29 kW)
Höchst­geschwindigkeit 37 kn (69 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung
Sensoren

Radar Typ 272, 282, 285, 291, Huff-Duff
Sonar Typ 123A, 127

HMS Pathfinder (G10) war ein britischer Zerstörer im Zweiten Weltkrieg und gehörte zur ersten Gruppe der standardisierten britischen Kriegszerstörer. Die Pathfinder wurde im Zweiten Weltkrieg mit den Battle Honours Atlantic 1942–43, Malta Convoys 1942, North Africa 1942–43, Sicily 1943, Salerno 1943, Aegean 1943 und Burma 1944–45 ausgezeichnet. Der Zerstörer war an der Vernichtung des italienischen U-Boots Cobalto und der deutschen U-Boote U 162 und U 203 beteiligt.

Die Pathfinder wurde am 11. Februar 1945 vor Ramree in der Burmesischen Küstenregion Arakan durch einen japanischen Luftangriff schwer beschädigt. 1945 wurde eine Reparatur des mit nur einer einsetzbaren Maschine nach Großbritannien zurückmarschierten Zerstörers als nicht mehr sinnvoll abgelehnt.

  1. Von den sogenannten „War Emergency Destroyers“ entstanden zwischen 1939 und 1947 je acht Zerstörer in vierzehn „Emergency Flotilla’s“, die, wie seit dem Ersten Weltkrieg üblich, Namen mit einem gleichen Anfangsbuchstaben (von O bis W, Z, sowie Ca, Ch, Co und Cr) erhielten und die geringfügig über den Bauzeitraum verbessert wurden. Wegen der weitgehend identischen Rumpf-Formen bildeten O und P, Q und R und der Rest gesonderten Klassen. Von den 112 fertig gestellten Zerstörern kamen nicht alle in den Dienst der Royal Navy. Einige kamen schon bei ihrer Fertigstellung in den Dienst befreundeter Marinen, beispielsweise Stord und Svenner.