Pelzgürteltier
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Pelzgürteltier (Dasypus pilosus). Holotyp-Exemplar | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dasypus pilosus | ||||||||||||
| (Fitzinger, 1856) |
Das Pelzgürteltier (Dasypus pilosus) ist eine Art der Langnasengürteltiere und verfügt als einziger Vertreter dieser Gattung über ein dichtes, den Rückenpanzer bedeckendes Fell aus borstenartigen Haaren. Es ist mit dem Neunbinden-Gürteltier näher verwandt, verfügt aber abweichend von diesem über durchschnittlich elf bewegliche Bänder zwischen den starren Panzerteilen. Die Tiere kommen endemisch in Peru vor, wo sie ein kleines Verbreitungsgebiet in den Nebelwäldern der Anden besiedeln. Über die Lebensweise der Gürteltierart ist kaum etwas bekannt. Sie wurde im Jahr 1856 wissenschaftlich eingeführt. Aufgrund der äußerlichen Eigenheiten wird sie teilweise einer eigenen Untergattung innerhalb der Langnasengürteltiere zugeordnet, was sich jedoch momentan nicht genetisch belegen lässt. Der Bestand des Pelzgürteltiers wird als gefährdet angesehen, genaue Daten liegen aber nicht vor.