Periodische Fiebersyndrome
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| E85.0 | Nichtneuropathische heredofamiliäre Amyloidose |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Periodische Fiebersyndrome (PFS) sind eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen in periodischen Abständen Fieber auftritt, ohne dass eine anderweitige Grunderkrankung vorliegt. Sie werden heute als typische Vertreter der Autoinflammationssyndrome gesehen. Sie wurden von Hobart A. Reimann zunächst 1948 (als „periodische Erkrankungen“) und erneut Anfang der 1960er Jahre vorgeschlagen. Erst in den letzten Jahren konnte durch molekulargenetische Methoden eine klarere Systematik erarbeitet werden.
- 1 2 3 T. Kallinich: Autoinflammatorische Syndrome. In: N. Wagner, G. Dannecker (Hrsg.): Pädiatrische Rheumatologie. 2. Auflage. Springer, Berlin Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-34727-6, S. 434 f.
- ↑ H. A. Reimann: Periodic disease. Probable syndrome including periodic fever, benign paroxysmal peritonitis, cyclic neutropenia and intermittent arthralgia. In: JAMA. 1948; 141, S. 239–244.
- ↑ Stephanie Zellerer: Epidemiologische Studie zu Klinik, Immunologie und Genetik bei Periodischen Fiebersyndromen im Kindesalter. Analyse von 394 Einzelbeobachtungen. Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München. 1994, S. 3.