Autoinflammation

Autoinflammation ist eine durch das angeborene Immunsystem vermittelte Entzündungsreaktion, die scheinbar von selbst auftritt. Der Begriff Autoinflammation wurde erstmals Ende der 1990er-Jahre in Bezug auf das TRAPS-Syndrom vorgeschlagen, eines periodischen Fiebersyndroms. Die Gruppe dieser Fiebersyndrome sind die Hauptvertreter autoinflammatorischer Erkrankungen. Weitere Erkrankungen mit autoinflammatorischen Aspekten sind SJIA (Morbus Still), aber auch Erkrankungen wie Gicht oder Diabetes mellitus Typ II werden mittlerweile diskutiert.

  1. McDermott et al.: Germline mutations in the extracellular domains of the 55 kDa TNF receptor, TNFR1, define a family of dominantly inherited autoinflammatory syndromes. PMID 10199409.
  2. T. Kallinich: Autoinflammatorische Syndrome. In: N. Wagner, G. Dannecker (Hrsg.): Pädiatrische Rheumatologie. 2. Auflage. Springer, Berlin Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-34727-6, S. 434 f.
  3. Autoinflammatorische Erkrankungen – Periodische Fiebersyndrome. Abgerufen am 28. August 2016.