Personenstandsrechtsreformgesetz
| Basisdaten | |
|---|---|
| Titel: | Gesetz zur Reform des Personenstandsrechts |
| Kurztitel: | Personenstandsrechtsreformgesetz |
| Abkürzung: | PStRG |
| Art: | Bundesgesetz |
| Geltungsbereich: | Bundesrepublik Deutschland |
| Erlassen aufgrund von: | Art. 74 Abs. 1 Nr. 2 GG in Verbindung mit Art. 72 Abs. 1 GG |
| Rechtsmaterie: | Verwaltungsrecht, Personenstandsrecht |
| Erlassen am: | 19. Februar 2007 (BGBl. I S. 122) |
| Inkrafttreten am: | 24. Februar 2007 bzw. 1. Januar 2009 |
| Letzte Änderung durch: | Art. 4 G vom 4. Juli 2008 (BGBl. I S. 1188) |
| Inkrafttreten der letzten Änderung: |
12. Juli 2008 (Art. 5 G vom 4. Juli 2008) |
| GESTA: | B024 |
| Weblink: | Text des Gesetzes |
| Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten. | |
Das Personenstandsrechtsreformgesetz (PStRG) ist ein deutsches Bundesgesetz, das die Regelungen des Personenstandsrechts umfassend modernisiert und digitalisiert hat. Wesentlicher Kernpunkt der Reform ist insbesondere die Einführung elektronischer Personenstandsregister anstelle der bisherigen Personenstandsbücher.
Art. 1 PStRG ist das neue Personenstandsgesetz (PStG), das nach Art. 5 Abs. 2 PStRG am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist. Bereits am Tag nach der Verkündung sind einzelne Vorschriften des neuen PStG in Kraft getreten, wie die Ermächtigungsgrundlagen zum Erlass von Ausführungsvorschriften, die Möglichkeit der Erprobung eines zentralen Landesregisters und eine neue Zuständigkeit für die Fortführung des Familienbuchs (Art. 5 Abs. 1 PStRG).