Pfarrerausbildung (EKD)
Die Pfarrerausbildung innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nutzt das Modell der zweistufigen Ausbildung ihrer Theologen. Man unterscheidet zwischen dem Studium der evangelischen Theologie und dem kirchlichen Vorbereitungsdienst (Vikariat). Das Studium ist an den Evangelisch-Theologischen Fakultäten sowie an einigen Kirchlichen Hochschulen möglich und wird in der Regel mit dem Ersten Theologischen Examen abgeschlossen. Dieses liegt in der Verantwortung der jeweiligen evangelischen Landeskirche. Prüfer sind aber in der Regel die an den jeweiligen Theologischen Fakultäten lehrenden habilitierten Hochschullehrer. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, das Theologiestudium mit einem Diplom abzuschließen. Auf das Vikariat folgt das Zweite Theologische Examen (pro ministerio). Darauf folgen die Ordination und die Einführung in eine Pfarrstelle, sowie häufig die Begründung eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses, welches in Anlehnung an das Beamtenrecht ausgestaltet ist, aber auf einen Diensteid verzichtet.