Pflanzenernährung

Die Phytotrophologie (von altgriechisch φύτον phyton, deutsch Pflanze und τροφή trophe, deutsch Ernährung sowie -logie), also Pflanzenernährungslehre oder kurz Pflanzenernährung, behandelt die Ernährung der Kulturpflanzen als Teilgebiet der Agrikulturchemie. Das interdisziplinäre Forschungsgebiet entwickelt sich aus Fragestellungen der Bodenkunde, botanischen Grundlagen und angewandten Themen zur Ertrags- und Qualitätssteigerung in Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Ernährungswissenschaft.

Pflanzenernährung beschreibt den Prozess, bei dem Pflanzen chemische Elemente und Verbindungen aus ihrer Umgebung aufnehmen, um ihre physiologischen Funktionen erfüllen zu können. Dabei können die essentiellen Nährstoffe, die Pflanzen benötigen, in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: Makronährstoffe und Mikronährstoffe. Makronährstoffe, die in größeren Mengen erforderlich sind, sind Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und Schwefel. Mikronährstoffe sind in geringeren Mengen erforderlich und umfassen: Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Bor, Molybdän und Chlor.

  1. Emanuel Epstein: Mineral Nutrition of Plants: Principles and Perspectives. New York, Wiley, 1972, ISBN 978-0-471-24340-3 (englisch, archive.org).
  2. Horst Marschner: Mineral Nutrition of Higher Plants. 1995, ISBN 0-12-473543-6 (englisch).