Phönix-Skandal

Der Phönix-Skandal im Jahr 1936 war ein österreichischer Versicherungsskandal, der das austrofaschistische Schuschnigg-Regime zutiefst erschütterte, einer der Auslöser einer Regierungsumbildung wurde und mit zum Juliabkommen beitrug, durch das Österreich in stärkste Abhängigkeit von NS-Deutschland geriet. Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde bezeichnete diesen Skandal rückblickend als „absoluten Tiefpunkt“ in der Geschichte der österreichischen Versicherungswirtschaft.

  1. 125 Jahre Versicherungsaufsicht in Österreich – Ein kurzer Abriss einer langen Geschichte, in: Die Versicherungsrundschau, Nr. 10 2005, S. 256.