Philipp von Westphalen

Christian Heinrich Philipp (seit 1764) Edler von Westphalen (schrieb sich bis 1749 Westphal) (getauft 27. März 1723 [nicht * 24. April 1724] in Hannover-Neustadt; † 21. September 1792 in Blücher bei Boizenburg) war einer der engsten Vertrauten und Mitarbeiter des Herzogs Ferdinand von Braunschweig.

Während des Siebenjährigen Krieges war er – obwohl kein Soldat – de facto der Generalstabschef des Herzogs und, wie sein Enkel, der preußische Innenminister Ferdinand von Westphalen, schreibt, „Minister des Hauses, der auswärtigen Angelegenheiten und des Krieges“.

  1. Laut seinem Enkel wurde er am 24. April 1724 geboren. Ferdinand von Westphalen: Westphalen, der Secretär des Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Lüneburg, S. 7 (so auch Paul Zimmermann, Westphalen, Philipp von, S. 228, mit dem Hinweis: „[w]o, ist nicht mit Sicherheit anzugeben“). Dieses Datum lässt sich jedoch nicht verifizieren. Aus Unterlagen im Staatsarchiv Wolfenbüttel geht vielmehr Folgendes hervor: „Zu seiner Einführung als Canonicus St. Blasii in Braunschweig reichte er eine Urkunde ein, die sich auf einen Christian Heinrich Ludwig Westphalen (~ Hannover-Neustadt 27. März 1723) bezog.“ Gero von Wilcke, Karl Marx’ Trierer Verwandtschaftskreis, S. 778.