Photo League

Die Photo League war eine 1936 in New York City gegründete Gruppe politisch engagierter Straßenfotografen, die sich der sozial engagierten Dokumentarfotografie widmete. Sie spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der amerikanischen Fotografie des 20. Jahrhunderts, die vom Ende der Großen Depression bis zum Beginn des Kalten Krieges aktiv war. Etwa ein Drittel der Fotografen der Photo League waren Frauen, darunter Vivian Cherry, Rosalie Gwathmey und Consuelo Kanaga. In den 1940er Jahren geriet die Photo League aufgrund ihrer linken Ausrichtung ins Visier der US-Regierung. 1947 wurde sie vom Justizministerium auf die Liste subversiver Organisationen gesetzt, was zu einem Rückgang der Mitgliederzahl und schließlich 1951 zur Auflösung der Photo League führte.

  1. Dazed Digital: THE PHOTO LEAGUE: Remembering the radical NY collective that brought a social conscience to street photos. 6. August 2013, abgerufen am 10. Februar 2025 (englisch).