Nationalpark Plitvicer Seen
| Nationalpark Plitvicer Seen | |
|---|---|
| UNESCO-Welterbe | |
| |
| Vertragsstaat(en): | Kroatien |
| Typ: | Natur |
| Kriterien: | (vii) (viii) (ix) |
| Fläche: | 29.630,77 ha |
| Referenz-Nr.: | 98bis |
| UNESCO-Region: | Europa und Nordamerika |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 1979 (Sitzung 3) |
| Erweiterung: | 2000 |
| Gefährdung: | 1992–1997 |
| Nationalpark Plitvicer Seen | ||
|---|---|---|
| Lage: | Karlovac, Lika-Senj, Kroatien | |
| Besonderheit: | Natürliche Bildung von Travertinbarrieren, viele Kaskaden und Wasserfälle, besonders reines Wasser, seltene Tier- und Pflanzenarten, Urwaldgebiet, Karstphänomene, UNESCO-Weltnaturerbe | |
| Nächste Stadt: | Korenica und Slunj | |
| Fläche: | 296,85 km² | |
| Gründung: | 8. April 1949 | |
| Besucher: | 1,7 Mio. (2017) | |
| Adresse: | www.np-plitvicka-jezera.hr HR-53231 Plitvička jezera Tel. +385 (0)53 751 015 | |
| Karte des Nationalparks | ||
| Nationalpark-Logo | ||
Der Nationalpark Plitvicer Seen [] (kroatisch Nacionalni park Plitvička jezera, umgangssprachlich Plitvice, deutsch auch Plitwitzer Seen) ist der flächenmäßig größte Nationalpark Kroatiens und zugleich auch der älteste Nationalpark Südosteuropas. Er wurde 1949 gegründet und befindet sich im hügeligen Karstgebiet Mittelkroatiens (Dinarischer Karst) unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina, direkt an einer wichtigen Nord-Süd-Straßenverbindung, die das Landesinnere Kroatiens mit der mediterranen Küstengegend verbindet. Das geschützte Nationalparkgebiet umfasst 296,85 Quadratkilometer. Davon entfallen etwa 90 Prozent auf die Gespanschaft Lika-Senj und etwa 10 Prozent auf die Gespanschaft Karlovac. Die Plitvicer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Die Nationalparkverwaltung zählt jährlich etwa eine Million Besucher. Der Eintritt ist gebührenpflichtig. Es gelten strikte Verhaltensvorschriften.
- ↑ Nationalpark Plitvicer Seen, Fakten
- ↑ Nach Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, S. 829.
- ↑ Nach Stefan Kleiner, Ralf Knöbl und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 7., komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage. Band 6. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-04067-4, S. 690 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Veronika Wengert: Baedeker Reiseführer Istrien, Kvarner-Bucht. 2015, ISBN 978-3-8297-9446-6, S. 212 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Derzeit gibt es in Kroatien noch sieben weitere Nationalparks sowie zehn Naturparks. Siehe Liste der Nationalparks und Naturparks in Kroatien.
- ↑ Nationalpark Plitvicer Seen, Angaben zu Flächen ( vom 28. März 2009 im Internet Archive)
- ↑ Liste des UNESCO-Welterbes
- ↑ Offizielle Angabe des Nationalparks für das Jahr 2004 ( vom 28. März 2009 im Internet Archive)