Propstei St. Kunibert

Die Propstei des Stiftes St. Kunibert war eine der vielen bereits im frühen Mittelalter eingerichteten Verwaltungsinstanzen der römisch-katholischen Kirche des Kölner Erzbistums. Sie wurde im Zusammenhang mit der Säkularisation im Jahre 1802 als Organisation aufgehoben und ihre Immobilien wurden beschlagnahmt. Die Propstei befand sich später im Besitz des preußischen Fiskus, von dem sie 1820 der Kirchenvorstand St. Kunibert erwarb. Bis zu ihrem Abriss im Jahr 1905 diente sie der Kirchengemeinde als Pfarrhaus.

  1. Hermann Keussen, unter Verweis auf Regesten Trier 339 (Theod. archiep. Trev. olim prep. s. Cuniberti ) Band II, Kapitel IX Bezirk Niederich, S. 113, Sp. b
  2. Käthe Menne-Thomé, Zwischen Eigelstein und Rhein, Köln 1992. S. 184–1986