Pullulan
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||
| Name | Pullulan | ||
| Andere Namen | |||
| CAS-Nummer | 9057-02-7 | ||
| EG-Nummer | 232-945-1 | ||
| ECHA-InfoCard | |||
| Monomer | Maltotriose | ||
| Summenformel der Wiederholeinheit | C18H30O15 | ||
| Molare Masse der Wiederholeinheit | 486,42 g·mol−1 | ||
| Kurzbeschreibung |
weißes, farb- und geruchloses, quellfähiges Pulver | ||
| Eigenschaften | |||
| Aggregatzustand |
fest | ||
| Löslichkeit |
| ||
| Sicherheitshinweise | |||
| |||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||
Pullulan ist ein natürliches, wasserlösliches lineares Polysaccharid, das aus Maltotriose-Einheiten besteht. Drei Glucose-Einheiten der Maltotriose sind durch α-1,4-glycosidische Verbindungen miteinander verbunden, während aufeinanderfolgende Maltotriose-Einheiten durch α-1,6-Verbindungen zusammenhängen. Die Molmasse der Polymere liegt zwischen 10.000 und 400.000 Dalton. Pullulan wird mithilfe des Pilzes Aureobasidium pullulans aus Stärke und Zucker produziert.
Verschiedene Bakterien, wie etwa Arten von Klebsiella und Fervidobacterium, besitzen Enzyme, die Pullulanasen, mit denen sie Pullulan spalten und als Kohlenstoffquelle nutzbar machen können.
- ↑ Eintrag zu E 1204: Pullulan in der Europäischen Datenbank für Lebensmittelzusatzstoffe, abgerufen am 29. Dezember 2020.
- ↑ Eintrag zu PULLULAN in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 12. Dezember 2021.
- 1 2 3 4 5 Eintrag zu Pullulan. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 11. Juni 2013.
- ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.