Pygophilie

Pygophilie (altgriechisch pygo πυγή (puge), deutsch ‚Schwanz‘, ‚Steiß‘, ‚Hinterteil‘, und φιλία philía, deutsch ‚Freundschaft‘, ‚Liebe‘, von φίλος philos, deutsch ‚Freund‘) ist eine Paraphilie. Sie bezeichnet die ausgeprägte sexuelle Neigung, die das Gesäß betrifft. Diese Vorliebe kann sexuelle Lust erzeugen, wenn ein Gesäß zur Schau gestellt, betrachtet, berührt oder auch geschlagen wird. Pygophilie hat – wie alle Paraphilien – keinen grundsätzlichen Krankheitswert, sondern nur dann, wenn sie bei der betroffenen Person mit Leidensdruck einhergehen oder nicht sozialverträglich sind, also die Gesellschaft schädigen.

  1. What The DSM-5 Means For The Diagnosis And Treatment Of Sexual Issues. Abgerufen am 9. September 2016.