Queerfeindlichkeit

Queerfeindlichkeit (seltener Queerphobie) ist eine soziale Aversion (Abneigung) oder Aggressivität (Feindseligkeit), die sich gegen queere oder als solche wahrgenommene Personen, sowie deren Identität und Lebensweisen richtet. Hierbei wird queer als Gesamtheit der von der Heterosexualität abweichenden sexuellen Orientierungen und allen nichtbinären oder mit dem Geburtsgeschlecht nicht übereinstimmenden Geschlechtsidentitäten verstanden.

Queerfeindlichkeit ist ein Ober- und Sammelbegriff für zum Beispiel die Unterphänomene Homophobie, Biphobie, Lesbophobie und Transphobie.

Queerfeindlichkeit selbst ist ein Unterfall von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, beziehungsweise der Hasskriminalität, sobald es zu strafrechtlich relevanten Vorfällen kommt, wie beispielsweise Gewalttaten, Volksverhetzung, Sachbeschädigung, Bedrohung oder Beleidigung.

  1. Henning Schacht: Lagebericht zur kriminalitätsbezogenen Sicherheit von LSBTIQ* vom 13. Dezember 2024. Bundesministerium des Innern, abgerufen am 3. Juni 2025