Rähm

Der (auch: das) Rähm (auch Wandpfette, Rahmholz, Rähmholz, Rähmbalken) ist im Fachwerkbau der obere waagerechte Abschluss der Fachwerkwand bzw. der Holzrahmenkonstruktion. Ein Rähm dient in der Regel als Auflager für Balkenlagen, Kehlbalkenlagen oder Sparrenlagen.

Ein Rähm der Fachwerkwand kann zugleich eine Pfette bilden, auf der sich als Fußpunkt die Sparren abstützen (nicht zu verwechseln mit einer Mauerlatte).

  1. Modifizierte Zeichnung und Begriffe nach Manfred Gerner: Fachwerk. Entwicklung, Instandsetzung, Neubau. Deutsche Verlagsanstalt, München 2007, S. 13.
  2. Rähm, der. In: duden.de. Cornelsen Verlag GmbH, abgerufen am 12. Mai 2024.
  3. Lernfeld Bautechnik Zimmerer Fachstufen. Handwerk und Technik 10. Auflage - Hamburg, 2021, ISBN 978-3-582-56267-8, S. 90 ff.
  4. Otto Lueger: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 7. Stuttgart / Leipzig 1909, S. 347. (Abschrift)
  5. 1 2 Fachwissen Bau Zimmerer. Handwerk und Technik, Hamburg 1995, ISBN 3-582-03506-9, S. 128129.
  6. Hans Koepf, Günther Binding: Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar (= Kröners Taschenausgabe. Bd. 194). 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X (Digitalisat auf moodle.unifr.ch, abgerufen am 10. Mai 2024), S. 197: Fußpfette.