Röteln
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| B06.0 | Röteln mit neurologischen Komplikationen |
| B06.8 | Röteln mit sonstigen Komplikationen |
| B06.9 | Röteln ohne Komplikation |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| 1F02 | Röteln |
| 1F02.0 | Röteln mit neurologischen Komplikationen |
| 1F02.1 | Arthritis bei Röteln |
| 1F02.2 | Röteln ohne Komplikation |
| 1F02.Y | Röteln mit sonstiger näher bezeichneter Komplikation |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Die Röteln oder Rubeola (auch Rubeolae, Rubeolen und Rubella) sind eine hochansteckende Infektionskrankheit, die durch Rötelnviren ausgelöst wird und eine lebenslange Immunität hinterlässt, weshalb sie zu den Kinderkrankheiten zählt. Rötelnviren befallen nur Menschen.
Neben den typischen roten Hautflecken (ein masernähnliches Exanthem) können auch Fieber und Lymphknotenschwellungen auftreten. Eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft kann zu schweren Komplikationen (Rötelnembryofetopathie) mit ausgeprägten Fehlbildungen des Kindes und zu Fehlgeburten führen. Die Behandlung besteht in rein symptomatischen Maßnahmen (Linderung der Krankheitssymptome). Eine vorbeugende Impfung mittels Rötelnimpfstoff ist verfügbar.
Röteln sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz meldepflichtig.