Radiofrequenztherapie

Unter Radiofrequenztherapien werden Behandlungsmethoden insb. zur Schmerzlinderung bei spezifischen Rückenschmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, der Lendenwirbelsäule und des Iliosakralgelenks verstanden. Sie zählen zu den die Nervenleitung blockierenden Methoden. Unterschieden wird dabei zwischen

  • Radiofrequenz-Neurotomie (abgekürzt häufig RFN, Syn.: perkutane Radiofrequenz-Denervation) und
  • gepulster Radiofrequenztherapie (pRF oder PRF).

Ziel der Radiofrequenz-Neurotomie ist die thermische Zerstörung (Verödung, Koagulation) des schmerzleitenden Nerven (Neurotomie bzw. Denervierung).

Bei der weniger desktrutiven Variante, der gepulsten Radiofrequenztherapie, wird ein Nerv nur geringfügig erwärmt, jedoch nicht verödet.

  1. Gepulste Radiofrequenztherapie (pRF) der Wirbelsäule, RNR Radiologie und Neuroradiologie, abgerufen am 30. Juli 2024.