Parteischule der SPD
Die Parteischule der SPD wurde am 15. November 1906 in der Lindenstraße 3 () in Berlin von August Bebel eröffnet. Die von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) getragene Bildungsanstalt war die erste Einrichtung einer deutschen Partei, die regelmäßig gezielt Parteifunktionäre schulte. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurde sie 1914 geschlossen.
1986 wurde unter Willy Brandt die zweite Parteischule der SPD gegründet, die sich heute im Berliner Willy-Brandt-Haus findet. 2000 wurde sie ausgeweitet durch die SPD/SGK-Kommunalakademie.
- ↑ Cora Stephan (Hrsg.): August Bebel: Schriften 1862–1913, Bd. 2, Frankfurt am Main; Wien: Büchergilde Gutenberg, 1981, S. 354; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
- ↑ Tilman Fichter, Helga Ziemann: Berufliche Qualifikation und freiheitliche Selbstbestimmung, in Hilde Wagner (Hrsg.): Interventionen wider den Zeitgeist. Für eine emanzipatorische Gewerkschaftspolitik im 21. Jahrhundert. Helmut Schauer zum Übergang in den Un-Ruhestand, Hamburg: VSA-Verlag, 2001, ISBN 3-87975-831-X, S. 265–278; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
- ↑ Klaus Tovar (v.i.S.d.P.): Willkommen auf dem Wiki der Parteischule im Willy-Brandt-Haus! auf der Seite parteischule-wiki.spd.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 22. Oktober 2021
- ↑ Geschützte Lernräume - Klaus Tovar leitet sei 20 Jahren die Parteischule der SPD, SPD-Zeitungsbeilage: Vorwärts-Kommunal April, Berlin 2023, S. 15