Reitende Tiroler Landesschützen
Die Reitenden Tiroler Landesschützen (am 16. Jänner 1917 von Kaiser Karl I. in Reitende Tiroler Kaiserschützen umbenannt) – vollständiger Name: k.k. Reitende Tiroler Landesschützen-Division – waren ein Kavallerieverband der österreichisch-ungarischen Landstreitkräfte.
Obwohl sie nicht, wie die übrigen Landesschützen, zu den Gebirgstruppen gezählt wurden, bildeten sie zusammen mit den „Reitenden Dalmatiner Landesschützen“ die Kavallerie der Gebirgsverbände. Zusammen mit dem Landwehr-Ulanen-Regiment Nr. 1 stellten die Reitenden Tiroler Landesschützen die 1. Landwehr-Kavalleriebrigade mit Stabssitz in Wels.
Aufgabe der Reitenden Landesschützen war ursprünglich nur der Melde-, Kurier- und Verbindungsdienst. Sie wurden jedoch auch als Aufklärungskavallerie bei den Verfolgungskämpfen in Galizien 1914, sowie infanteristisch, später auch im Hochgebirge eingesetzt.
- ↑ eine Begründung hierfür gab es nicht
- ↑ Mit Division wurden in Österreich-Ungarn Verbände der Artillerie, des Trains und der Kavallerie bezeichnet. Richtige Divisionen hießen dagegen Kavallerie- bzw. Infanterie-Truppendivision
- ↑ Heinz von Lichem „Krieg in den Alpen“ Band I S. 171.