Resistente Stärke

Resistente Stärken (RS) sind, obwohl sie stöchiometrisch wie gewöhnliche Stärke aufgebaut sind, durch menschliche Verdauungsenzyme im oberen Dünndarm nicht abbaubar. Sie werden aber von der intestinalen Mikroflora des Dickdarms verstoffwechselt. RS zählen damit zu den Ballaststoffen. Im Gegensatz dazu ist die modifizierte Stärke bereits im Dünndarm verdaulich.

Die Strukturen der Resistenten Stärken wurden in den 1980er-Jahren aufgeklärt und seither von Lebensmittelherstellern und Ernährungswissenschaftlern untersucht. Dabei spielen die Aspekte Funktionalität bei der Herstellung und gesundheitsfördernde Eigenschaften (Darmtätigkeit, Wirkung auf den Blutzuckerspiegel) eine Rolle.

  1. Mike Croghan: Resistente Stärke als funktioneller Bestandteil von Lebensmitteln. ernaehrungs-umschau.de, abgerufen am 15. Mai 2020 (englisch).