Retroperitonealfibrose

Klassifikation nach ICD-10
K66.2 Retroperitonealfibrose
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Retroperitonealfibrose (retroperitoneale Fibrose, Abkürzung RPF), auch Morbus Ormond, Ormond-Krankheit oder Ormond-Syndrom genannt, im angloamerikanischen Schrifttum auch Albarran-Ormond Syndrome, „Gerota’s fascitis“ oder „Gerota’s syndrome“, ist eine langsam zunehmende Bindegewebsvermehrung zwischen dem hinteren Bauchfell und der Wirbelsäule mit Ummauerung der Gefäße, Nerven und Harnleiter.

  1. Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln 2019, S. 753.
  2. Helmut Geiger, Dietger Jonas, Tomas Lenz, Wolfgang Kramer (Hrsg.): Nierenerkrankungen, Schattauer Verlag, Stuttgart / New York 2003, ISBN 3-7945-2177-3, S. 446.
  3. Das Lexikon der Medizin definiert das Ormond-Syndrom ganz anders abweichend (Zweitbedeutung) als eine „Thrombose der Venen der vorderen Brust- und Bauchwand“ und verweist bei der Ormond-Erkrankung auf die retroperitoneale Fibrose. Quelle: Maxim Zetkin, Herbert Schaldach: Lexikon der Medizin, 16. Auflage, Ullstein Medical Verlag, Wiesbaden 1999, ISBN 3-86126-126-X, S. 1457.
  4. Erich Matouschek: Über die (aseptische) Harnstauungsniere, in: Handbuch der inneren Medizin, 8. Band, 3. Teil, 5. Auflage, Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1968, S. 414.
  5. Gerd Harald Herold: Innere Medizin 2021, Eigenverlag, Köln 2020, ISBN 978-3-9821166-0-0, S. 696.
  6. Peter Reuter: Springer Klinisches Wörterbuch 2007 / 2008, Springer-Verlag, 1. Auflage, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, S. 1341.