Robert Frank

Arnaud Claass – Essay on Robert Frank
Arnaud Claass
Fotografie
The Eye of Photography

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Robert Frank (* 9. November 1924 in Zürich, Schweiz; † 9. September 2019 in Inverness, Kanada, heimatberechtigt in Zürich) war ein schweizerisch-amerikanischer Fotograf, Filmregisseur, Kameramann und Filmemacher deutsch-jüdischer Herkunft. Mit seiner berühmtesten Serie The Americans (1958) revolutionierte er die Ästhetik des Fotobuchs.

Erstmals veröffentlicht wurden die 83 Bilder vom französischen Verleger Robert Delpire unter dem Titel Les Américains. Der Bildband zählt zu den einflussreichsten des 20. Jahrhunderts. Seinen fotografischen Stil übertrug Frank auch auf Dokumentarfilme. Er gilt als einer der wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und bedeutendsten Vertreter des Independent-Films. Später folgten experimentelle Fotomontagen. Frank hat laut Juri Steiner «einen völlig eigenständigen, subjektiven und sozialkritischen Stil einer poetisch-dokumentarischen Fotografie entwickelt, die die Amerikaner als ‹snapshot aesthetic› bezeichnen.»

  1. Künstler / Robert Frank. In: Steidl Verlag, 2017, aufgerufen am 10. Juli 2017.
  2. Sean O'Hagan, Sean O’Hagan: Robert Frank at 90: the photographer who revealed America won't look back. In: The Guardian. 7. November 2014, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. Dezember 2023]).
  3. Nicholas Dawidoff: A Mesmerizing Marathon of Robert Frank’s Movies. In: The New Yorker, 12. Juli 2016: „Critics, including Manohla Dargis, of the Times, and younger filmmakers, such as Richard Linklater and Jim Jarmusch, consider Frank the godfather of independent American personal cinema.“
  4. Juri Steiner: Frank, Robert. In: Sikart, 2011.