Rodewisch
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 32′ N, 12° 24′ O | |
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Vogtlandkreis | |
| Höhe: | 427 m ü. NHN | |
| Fläche: | 26,88 km² | |
| Einwohner: | 6131 (31. Dez. 2024) | |
| Bevölkerungsdichte: | 228 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08228 | |
| Vorwahl: | 03744 | |
| Kfz-Kennzeichen: | V, AE, OVL, PL, RC | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 23 360 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt mit Orten Rützengrün und Röthenbach | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Wernesgrüner Str. 32 08228 Rodewisch | |
| Website: | www.rodewisch.de | |
| Bürgermeisterin: | Kerstin Schöniger (CDU, auf eigenem Vorschlag gewählt) | |
| Lage der Stadt Rodewisch im Vogtlandkreis | ||
Rodewisch (vogtländisch Ruewisch oder Ruebisch) ist eine Kleinstadt im Vogtlandkreis in Sachsen. Gelegen im Tal der Göltzsch liegt die Stadt im Osten des Vogtlandes unweit des Erzgebirges. Erstmals erwähnt wurde Redewisch 1411. Durch Erbteilung entstanden drei eigenständige Rittergutsbezirke, die sich erst 1856 zur heutigen Stadt Rodewisch zusammenschlossen. Das Stadtrecht erhielt die Gemeinde am 8. Mai 1924.
Über Jahrhunderte dominierten in Rodewisch die Landwirtschaft und das Messingwerk Niederauerbach die wirtschaftliche Entwicklung, bis mit der Industrialisierung die Textilindustrie, wie die örtliche Filztuchfabrik, Einzug hielt und in der Gründerzeit für beachtlichen Bevölkerungszuwachs sowie städtische Bebauung sorgte. Rodewisch bezeichnet sich heute als „Stadt der Schloßinsel und des Planetariums“. Letzteres wurde gebaut, weil es in der Schulsternwarte der Pestalozzischule 1957 gelang, Sputnik 1, den ersten künstlichen Erdtrabanten, weltweit das erste Mal zu fotografieren.
Die Stadt mit etwa 6.500 Einwohnern ist Mitglied im Mittelzentralen Städteverbund Göltzschtal, gegen dessen Ausbau zu einer Stadt sich viele Bürger wehren. Bekanntheit erreicht Rodewisch zudem als Standort zweier Krankenhäuser mit zusammen über 700 Betten. Nach der Wende hat Rodewisch Rützengrün und Röthenbach eingemeindet.
- ↑ Bevölkerung der Gemeinden Sachsens am 31. Dezember 2024 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 15. Mai 2022 (Gebietsstand 01.01.2024). Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, abgerufen am 4. Juli 2025. (Hilfe dazu).