Rose-Rosahl-Fall
Der in der Strafrechtswissenschaft intensiv diskutierte Rose-Rosahl-Fall beruht auf einer Entscheidung des preußischen Obertribunals von 1859, die in Goltdammer’s Archiv für Strafrecht abgedruckt ist. Er behandelt die strafrechtliche Problematik des Identitätsirrtums (error in persona) des Täters und im Kontext eines Auftragsmordes mit den Auswirkungen einer Personenverwechslung auf die Mordmerkmale bei Täterschaft und Teilnahme (Anstiftung des Auftraggebers).
- ↑ Goltdammer’s Archiv für Strafrecht 7, S. 322.