Rumänische griechisch-katholische Kirche

Rumänische griechisch-katholische Kirche
lateinisch Ecclesia Graeco-Catholica Romaniae
rumänisch Biserica Română Unită cu Roma, Greco-Catolică
Basisdaten
Jurisdiktionsstatus Großerzbischöfliche Kirche
Ritus Byzantinischer Ritus
Liturgiesprache Rumänisch
Kalender meletianischer Kalender
Gründungsdatum 1698 (Synode von Alba Iulia) (uniert seit 1701)
Sitz Großerzbistum Făgăraș und Alba Iulia (Blaj)
Hierarch Großerzbischof von Făgăraș und Alba Iulia Claudiu-Lucian Pop
Statistik
Jurisdiktionen 7
Gläubige 498.658
Bischöfe 7
Pfarreien 1240
Diözesanpriester 838
Ordenspriester 44
Ständige Diakone 8
Ordensbrüder 65
Ordensschwestern 327
Stand: 2014

Die Rumänische griechisch-katholische Kirche (rumänisch Biserica Română Unită cu Roma, Greco-Catolică) ist eine mit der römisch-katholischen Kirche unierte Glaubensgemeinschaft, die den Papst als ihr geistliches Oberhaupt anerkennt. Ihr Gottesdienst und ihr geistliches Leben folgen dem byzantinischen Ritus.

Die Glaubensgemeinschaft umfasst etwa 473.000 Angehörige (Stand 2021), großteils in Rumänien. Das Oberhaupt der Kirche (Metropolit) ist der Großerzbischof von Făgăraș und Alba Iulia, der seinen Sitz in Blaj (Siebenbürgen) hat. Die Gläubigen leben hauptsächlich im Nordwesten des Landes, der einst zu Österreich-Ungarn gehörte, den höchsten Anteil gibt es im Kreis Satu Mare. Im Süden und Osten Rumäniens gibt es hingegen fast keine Gemeinden.

  1. The Eastern Catholic Churches 2017. (PDF) Catholic Near East Welfare Association, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. Oktober 2018; abgerufen am 3. Oktober 2018 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Johannes Oeldemann: Rumänische Griechisch-Katholische Kirche. In: Wolfgang Thönissen (Hrsg.): Lexikon der Ökumene und Konfessionskunde. Im Auftrag des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik. Verlag Herder. Freiburg im Breisgau 2007, ISBN 978-3-451-29500-3. S. 1183–1184.