Ryūkyū-Inseln
Die Ryūkyū-Inseln (veraltet Riukiu-Inseln oder Liukiu-Inseln; japanisch 琉球諸島, Ryūkyū-shotō, dt. „Ryūkyū-Inselgruppe“) sind eine zu Japan gehörende Inselgruppe im Ostchinesischen Meer (Pazifischer Ozean) südwestlich von Japan, die sich über 1200 km zwischen Kyūshū und Taiwan erstreckt. Die Ryūkyū-Inseln sind gleichzusetzen mit den Nansei-Inseln, die seit 1970 als politische Region existieren. Alle Inseln ohne die abgelegenen Daitō- und die Senkaku-Inseln werden als Ryūkyū-Inselkette (琉球列島, Ryūkyū-rettō) bezeichnet.
- ↑ Tatsuhiko Ajiro, Ikuo Warita: 我が国の広域な地名及びその範囲についての調査研究 Waga kuni no kōiki na chimei oyobi sono han’i ni tsuite no chōsa kenkyū. The geographical names and those extents of the wide areas in Japan. Vol. 27. Kaiyō Jōhōbu Gihō, 2009, S. 15 (japanisch, mlit.go.jp [PDF; 3,0 MB]).