Süderoogsand

Süderoogsand
NASA-Satellitenbild, mit Hallig Süderoog rechts oben
GewässerNordsee
Geographische Lage 54° 26′ 24″ N,  28′ 41″ O
Länge 7 km
Breite 4 km
Fläche 15 km²
Karte der Nordfriesischen Inseln

Süderoogsand (nordfriesisch Saruug Söön) ist der größte und südlichste der drei Nordfriesischen Außensände (Hochsände) im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, die den Halligen im Westen vorgelagert sind. Vor dem Entstehen des Nationalparks wurde der Außensand auf Initiative des Naturschutzvereins Schutzstation Wattenmeer 1968 zunächst Teil des kleinen Naturschutzgebiets Nordfriesische Außensände und 1974 Teil des größeren Naturschutzgebiets Nordfriesisches Wattenmeer. Seit 1975 finden regelmäßige Vogelzählungen und Kontrollgänge auf dem Süderoogsand statt.

Der Süderoogsand liegt südwestlich von Süderoog und Pellworm und nordwestlich von Westerhever in Eiderstedt. Er wird im Norden durch das Rummelloch vom Norderoogsand getrennt und im Süden vom Heverstrom begrenzt und ist in nord-südlicher Richtung 7 km lang bei einer maximalen Breite von 4 km. Die Fläche beträgt rund 15 km². Der Außensand hat im Westen unter günstigen Bedingungen zeitweise kleine Dünen, fällt im Osten flach ab und geht ohne sichtbare Grenze in das Sandwatt über. Süderoogsand „wandert“ bis zu 40 m im Jahr nach Osten.

  1. Rainer Borcherding, Frieda Röhler, Johnny Waller: "Wattenmeer"- Informationen für Mitglieder und Freunde der Schutzstation Wattenmeer. In: www.schutzsation-wattenmeer.de (Hrsg.): Vierteljährliche Schriftenreihe. Band 1, Nr. 2018. Husum Januar 2018, S. 8 f.
  2. Das Meer legt die Ulpiano frei. Portal des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, 16. Januar 2013, abgerufen am 28. Dezember 2015.