Südringspitzkehre

Südringspitzkehre
Blick vom oberen Bahnsteig des U-Bahnhofs Gleisdreieck nach Norden
auf die viergleisige Viaduktstrecke der Südringspitzkehre (links)
und der Lichterfelder Vorortbahn (rechts). Am rechten Bildrand
die Strecke der Hochbahn, August 1926.
Die Südringspitzkehre im Jahr 1893,
die Umsteigebahnhöfe Papestraße und Schöneberg
auf der Ringbahn sind noch nicht vorhanden.
Kursbuchstrecke:95 (1934)
Streckenlänge:4,41 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:750 V =
Zweigleisigkeit:durchgehend
0,10 Berlin Potsdamer Ringbf
Landwehrkanal
Anhalter Vorortbahn nach Papestraße und Lichterfelde Ost
2,36 Kolonnenstraße
3,23 Abzw Vdp Ringbahn von/nach Papestraße
3,43 Abzw Vp Ringbahn von/nach Schöneberg

Die Südringspitzkehre war eine Zweigstrecke, die zwischen den Bahnhöfen Papestraße (heute: Südkreuz) und Ebersstraße (heute: Schöneberg) von der südlichen Berliner Ringbahn abzweigte und entlang der Wannseebahn und Potsdamer Stammbahn über den alten Bahnhof Schöneberg (ab 1. Dezember 1932: Kolonnenstraße) zum Potsdamer Bahnhof führte. Die 1881 eröffnete Strecke war bis 1944 Ausgangs- und Endpunkt der Ringbahnzüge der seit 1. Dezember 1930 als „S-Bahn“ bezeichneten Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen.