Satz von Deshouillers-Dress-Tenenbaum
Der Satz von Deshouillers-Dress-Tenenbaum (kurz Satz von DDT) ist ein Resultat aus der probabilistischen Zahlentheorie, welcher eine Aussage über die Wahrscheinlichkeitsverteilung eines Teilers einer natürlichen Zahl und des Intervalles macht, wobei der Teiler unter Gleichverteilung gezogen wird. Genauer befasst sich der Satz mit der Summe von Verteilungsfunktionen von logarithmischen Verhältnissen von Teilern zu wachsenden Intervallen. Der Satz sagt, dass die Cesàro-Summe der Verteilungsfunktionen gegen die Arcsin-Verteilung konvergiert, das heißt, die kleinen und großen Werte haben eine hohe Wahrscheinlichkeit. Man spricht deshalb auch vom Arcsin-Gesetz von Deshouillers-Dress-Tenenbaum.
Der Satz wurde 1979 von den französischen Mathematikern Jean-Marc Deshouillers, François Dress und Gérald Tenenbaum bewiesen. Das Resultat wurde 2007 von Gintautas Bareikis and Eugenijus Manstavičius verallgemeinert.
- ↑ Jean-Marc Deshouillers, François Dress und Gérald Tenenbaum: Lois de répartition des diviseurs, 1. In: Acta Arithmetica. Band 34, Nr. 4, 1979, S. 273–283 (französisch, eudml.org).
- ↑ Gintautas Bareikis und Eugenijus Manstavičius: On the DDT theorem. In: Acta Arithmetica. Band 126, Nr. 2, 2007, S. 155–168 (eudml.org).