Schlacht von Orléans

Schlacht bei Orléans
Teil von: Deutsch-Französischer Krieg
Datum 3.–4. Dezember 1870
Ort Orléans, Arrondissement Orléans, Département Loiret
Ausgang Deutscher Sieg
Konfliktparteien

Norddeutscher Bund Norddeutscher Bund
Königreich Bayern Bayern

Zweites Kaiserreich Frankreich

Befehlshaber

Norddeutscher Bund Prinz Friedrich Karl von Preußen
Norddeutscher Bund Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg 

Zweites Kaiserreich Louis d’Aurelle de Paladines

Truppenstärke

30.000 Mann

80.000 Mann

Verluste

ca. 1.300 Tote und Verwundete

7.000 Tote und Verwundete, 12.000 Gefangene

Die Schlacht von Orléans am 3. und 4. Dezember 1870 war eine Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges. Dabei traf die französische Loirearmee unter General d`Aurelle de Paladines mit einer Stärke von etwa 80.000 Mann auf die zweite Armee des Kronprinzen Friedrich (III., IX. und X. Korps) sowie die Armeeabteilung des Großherzogs von Mecklenburg (I. Kgl. Bay. Korps, je zwei preußische Infanterie- und Kavalleriedivisionen) mit zusammen rund 30.000 Mann. Die Schlacht endete mit einem deutschen Sieg. Den deutschen Truppen gelang es, die Stadt einzunehmen, die französische Armee in zwei Teile zu trennen und einen Entsatz von Paris aus dieser Richtung zu verhindern.

  1. Hinweis zur Redundanz: Das Gefecht von Artenay und die erste Besetzung von Orléans sind hier mit aufgeführt, um den inhaltlichen Zusammenhang verständlich zu machen.