Schlacht von Gallipoli
| Schlacht von Gallipoli | |||||||||||||||||
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| Teil von: Erster Weltkrieg | |||||||||||||||||
Oben: Mustafa Kemal (später Atatürk) mit seinem Stab bei Anafartalar Mitte: Kriegsschiffe der Triple Entente verlassen die Dardanellen; Anzacs bei der Landung in Gallipoli Unten: Osmanische Soldaten an der Front; Anzacs auf den Hügeln Gallipolis | |||||||||||||||||
| Datum | 19. Februar 1915 bis 9. Januar 1916 | ||||||||||||||||
| Ort | Gallipoli, Türkei | ||||||||||||||||
| Ausgang | Sieg der Mittelmächte | ||||||||||||||||
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Marineoperationen – Arıburnu – Kap Helles – Krithia I – Krithia II – Krithia III – Zığındere – Sarı Baır – Kirte Bağları – Kanlısırt – Anafartalar – Anafarta – Kılıçbayır – Chunuk Bair – Scimitar Hill – Höhe 60
Die Schlacht von Gallipoli wurde während des Ersten Weltkriegs vor und auf der türkischen Halbinsel Gallipoli (türkisch: Gelibolu Yarımadası) auf der europäischen Seite der Dardanellen (türkisch: Çanakkale Boğazı), aber auch auf der asiatischen Seite der Meerenge, zwischen der Ägäis und dem Marmarameer ausgetragen. Die Entente-Mächte wollten später in einer gemeinsamen Operation die Halbinsel besetzen und sie als Ausgangsbasis für die Eroberung der osmanischen Hauptstadt Konstantinopel nutzen, scheiterten jedoch an den Verteidigern. Die Schlacht forderte auf beiden Seiten insgesamt 100.000 Tote und 250.000 Verwundete, was fast der Hälfte der zum Einsatz gekommenen Soldaten entsprach. In der Türkei nennt man die Operation nach der an der Meerenge gelegenen Stadt Çanakkale Çanakkale Savaşı („Krieg von Çanakkale“). Im englischen Sprachraum ist sie als Dardanelles Campaign oder Gallipoli Campaign („Dardanellenfeldzug“ bzw. „Gallipolifeldzug“) bekannt. Die Franzosen sprechen von der Bataille des Dardanelles. Der 25. April als Jahrestag der Landung auf Gallipoli wird noch heute in Australien, Neuseeland und Tonga als nationaler Gedenktag (ANZAC Day) begangen.
Die über 100.000 Gefallenen liegen auf mehreren Soldatenfriedhöfen.
- ↑ Österreich-Ungarn stellte eine 15-cm-Haubitzbatterie und eine 24-cm-Mörserbatterie zur Verfügung. Vgl. Bertrand Michael Buchmann: Österreich und das Osmanische Reich. Eine bilaterale Geschichte. wuv, Wien 1999, ISBN 3-85114-479-1, S. 262.
- ↑
- 1 2 3 Edward J. Erickson: Ordered to die: a history of the Ottoman army in the First World War. Greenwood Publishing, Westport, CT 2001, ISBN 0-313-31516-7, S. 94–95.
- ↑ Je nach Angaben und Zeitpunkt, direkter und indirekter Beteiligung – vgl.: David Leslie Hoggan: Meine Anmerkungen zu Deutschland. Der anglo-amerikanische Kreuzzugsgedanke im 20. Jahrhundert. Grabert, Tübingen 1990, ISBN 3-87847-103-3, S. 209; und Martin Gilbert (Hrsg.): The straits of war. Gallipoli remembered. Sutton, Stroud 2000, S. 165; und Studia Troica. 15 (2005), ISSN 0942-7635, S. 185ff; und Klaus Wolf: Gallipoli 1915. Das deutsch-türkische Militärbündnis im Ersten Weltkrieg. Report Verlag, Sulzbach 2008, ISBN 978-3-932385-29-2; (Wolf schreibt von 530 deutschen Toten in Gallipoli).
- ↑ Casualties' Figures Gallipoli ( vom 28. Juli 2004 im Internet Archive)
- ↑ Zekeriya Türkmen: Çanakkale Muharabelerİ’Nde Türk Ordusunun Kara Harekâtina Daİr Kisa Bİr Değerlendİrme. (PDF) Askerî tarih araştırmaları dergisi, August 2009, S. 96, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juni 2010; abgerufen am 13. Dezember 2009 (türkisch).
- ↑ Cemetery Locations ( vom 28. März 2012 im Internet Archive) – The War Graves Photographic Project.