Schlacht von Mărășești

Die Schlacht von Mărășești umfasst eine Reihe weiträumiger aber taktisch zusammenhängender Kämpfe im Raum Focșani, die sich vom 6. August (24. Juli) bis 3. September (21. August) 1917 im Kreis Vrancea zwischen den Flüssen Sereth und Putna mit Konzentration an der Linie Muncelu – Mărășești ereigneten. Sie wurde in der deutschen Weltkriegsgeschichtsschreibung traditionell als „Durchbruchsschlacht an der Putna und Sușita“ bezeichnet. Die seit Dezember 1916 intensivsten Kämpfe am rumänischen Kriegsschauplatz, die eine direkte Fortsetzung der Schlacht von Mărăști (22. Juli – 1. August) darstellten, erstreckten sich über einen Zeitraum von 29 Tagen, von denen nur an 16 Tagen größere militärische Aktionen stattfanden. Die großen Verluste bei der Offensive zwangen die Mittelmächte, ihre Angriffe an der rumänischen Front aufzugeben und dauerhaft in die Defensive überzugehen. Aus rumänischer Sicht handelt es sich um die bedeutendste Schlacht des Ersten Weltkriegs, die auch als „das rumänische Verdun“ charakterisiert wird.

  1. Luminița Elena Vasiliu: The Battle of Mărășești. The Story of a Mausoleum (PDF; 700 kB). In: Daniel Ghiba, Lucian Popescu, Cosmin Olariu, Adi Mustață (Hrsg.): Proceedings of the 17th International Scientific Conference “Strategies XXI” – Strategic Changes in Security and International Relations (15./16. April 2021) (= Zeitschrift der Fakultät für Sicherheits- und Verteidigungswissenschaften der Nationalen Verteidigungsuniversität „Karl I.“ Band 17). Bukarest 2021, ISSN 2668-1994, S. 202–207 (hier: S. 206).
  2. Luminița Elena Vasiliu: The Battle of Mărășești. The Story of a Mausoleum. In: Daniel Ghiba u. a. (Hrsg.): Proceedings of the 17th International Scientific Conference “Strategies XXI”. Bukarest 2021, S. 202.