Schlagendes Quecksilberherz
Das sogenannte schlagende Quecksilberherz (auch: pulsierendes Quecksilberherz) ist eine oszillierende elektrochemische Redoxreaktion zwischen den Elementen Quecksilber, Eisen und Chrom oder Mangan. Durch die Reaktion wird ein Quecksilbertropfen zum Schwingen gebracht. Das schlagende Quecksilberherz in der heute bekannten Form wurde zuerst von Friedlieb Ferdinand Runge im Jahr 1829 beschrieben.
- ↑ Hartwig Möllencamp, Bolko Flintjer, Walter Jansen: 200 Jahre „Pulsierendes Quecksilberherz“ Zur Geschichte und Theorie eines faszinierenden elektrochemischen Versuchs. In: CHEMKON, 1, 1994, S. 117–125, doi:10.1002/ckon.19940010303.