Schloss Fürstenau (Vechelde)
Das Schloss Fürstenau war ein Lustschlösschen in Fürstenau im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Es wurde 1717 auf Wunsch der Herzogin Elisabeth Sophie Marie (1683–1767), der dritten Gemahlin des Herzogs August Wilhelm (1662–1731), auf dem Gelände des Haßlerhofes errichtet und auch von ihr genutzt. Das landesherrschaftliche Haus lag nordwestlich von Braunschweig in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze des Hochstifts Hildesheim. Das Schlossgebäude hatte als solches nur kurze Zeit Bestand.
Über das Erscheinungsbild des Anwesens können nur wenige Aussagen getroffen werden. Es wird vermutet, dass Hermann Korb den Bauplan angefertigt hat, was die wenigen vorhandenen Grundrisszeichnungen wahrscheinlich erscheinen lassen. Gezeichnete Ansichten der Schlossanlage fehlen vollständig.
- ↑ J.G.H. Hassel, K.F. Bege: Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg. Culemann, Braunschweig 1802, Bd. 1, Fürstenau und Sophienthal auf S. 480 f; als Digitalisat auf Google-books, abgerufen am 30. Januar 2024
- ↑ Hans-Henning Grote: Großer Herren Paläste : Schlösser im Fürstentum Braunschweig. In: Hermann Korb und seine Zeit: 1656–1735, Appelhans, Braunschweig 2006, S. 88.
- ↑ Simon Paulus, Elmar Arnhold: Die Lustschlösser Fürstenau und Sophiental. In: Hermann Korb und seine Zeit: 1656–1735, Appelhans, Braunschweig 2006, S. 99f und 121.