Schloss Grumbach

Schloss Grumbach

Luftbild des Schlosses Grumbach

Daten
Ort Rimpar, Unterfranken
Koordinaten 49° 51′ 26″ N,  57′ 31″ O

Schloss Grumbach befindet sich in Rimpar im unterfränkischen Landkreis Würzburg und stellt die größte Sehenswürdigkeit des Ortes dar. Es wurde im 14. Jahrhundert von einer Linie des fränkischen Uradelsgeschlecht Wolfskeel, das sich in dieser Linie zunächst „Wolfskeel von Grumbach“, später nur noch „von Grumbach“ nannte, erbaut. Bekannte Vertreter Rimparer Linie der (Wolfskeel) von Grumbach waren Fürstbischof Johann III. von Grumbach und Wilhelm von Grumbach.

1593 wurden Schloss Grumbach und das Dorf Rimpar durch den Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erworben und diente ab da bis in das 18. Jahrhundert als Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe. Das Schloss befindet sich seit 1980 im Besitz der Gemeinde Rimpar, die es vom Staat Bayern gekauft hat.

Zwischen 1996 und 2010 entstanden die vom Freundeskreis Schloss Grumbach e.V. betriebenen Schlossmuseen: Archäologisches Museum, Bäckereimuseum, Trachtenmuseum, Mauer- und Zimmerermuseum und Kriminalmuseum.