Schwarzenbach an der Saale

Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 50° 13′ N, 11° 56′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Hof
Höhe: 508 m ü. NHN
Fläche: 59,18 km²
Einwohner: 6570 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 95126, 95158
Vorwahl: 09284
Kfz-Kennzeichen: HO, MÜB, NAI, REH, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 75 168
Stadtgliederung: 27 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ludwigstr. 4
95126 Schwarzenbach a.d.Saale
Website: www.schwarzenbach-saale.de
Erster Bürgermeister: Hans-Peter Baumann (CSU)
Lage der Stadt Schwarzenbach an der Saale im Landkreis Hof

Schwarzenbach an der Saale (amtlich: „Schwarzenbach a.d.Saale“) ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Hof. Sie liegt am Nordrand des Naturparks Fichtelgebirge, an der Bayerischen Porzellanstraße sowie an der Straße der deutschen Sprache.

Schwarzenbach an der Saale gilt in der Region als Künstlerstadt. Im Juli findet jährlich die Ausstellung Schwarzenbacher Maler statt; die Kunstgalerie Altes Rathaus zeigt darüber hinaus regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Zu den am Ort wirkenden Künstlern zählten unter anderem Anton Richter und Karl Bedal. Der Dichter Jean Paul lebte im 18. Jahrhundert zeitweise in Schwarzenbach (1776–1779; 1790–1794) und verfasste dort Werke wie Levana, Hesperus, Schulmeisterlein Maria Wutz und Die unsichtbare Loge.

Der Ort wurde durch Medienberichte für seine Verbindungen zur fiktiven Stadt Entenhausen und den Geschichten rund um Donald Duck bekannt, was auf das Wirken von Erika Fuchs als Übersetzerin der Comics von Carl Barks zurückzuführen ist. Viele Ortsbezeichnungen und Namen in den Übersetzungen von Fuchs stammen aus der Region um Schwarzenbach und dem Fichtelgebirge. Im Jahr 2015 wurde das Erika-Fuchs-Haus als erstes deutsches Museum für Comic und Sprachkunst eröffnet.

  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
  2. St Schwarzenbach a.d.Saale. Gemeindeverzeichnis Online, 16. Oktober 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 8. September 2015.
  3. BayernAtlas. Abgerufen am 7. Dezember 2025.
  4. Bayerische Porzellanstraße. Porzellanstraße e. V. c/o Porzellanikon Selb, abgerufen am 15. Oktober 2021.
  5. Straße der deutschen Sprache. Arbeitsgemeinschaft „Straße der deutschen Sprache“ unter dem Dach der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft e. V., abgerufen am 15. Oktober 2021.
  6. HCS Content GmbH: Fotostrecke: Schwarzenbach an der Saale: Das Künstlerstädtchen wahrt seinen Ruf - Frankenpost. Abgerufen am 19. August 2025.
  7. HCS Content GmbH: Schwarzenbach an der Saale: Rätsel-Gewinner stehen fest - Frankenpost. Abgerufen am 19. August 2025.
  8. Über die Galerie – kunstgalerie. Abgerufen am 19. August 2025.
  9. HCS Content GmbH: Schwarzenbach an der Saale: Kunst kommt von Können - Frankenpost. Abgerufen am 19. August 2025.
  10. Dr. Peter Czoik, Katrin Schuster: Schwarzenbach an der Saale. In: literaturportal-bayern.de. Bayerische Staatsbibliothek, 2013, abgerufen am 19. August 2025.
  11. 1 2 Michael Brake: Donald Duck: Entenhausen, endlich begehbar. In: Die Zeit. 13. Oktober 2015, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 16. August 2025]).
  12. 1 2 Bayern: Warum Entenhausen im Fichtelgebirge liegt - WELT. Abgerufen am 16. August 2025.
  13. Erika-Fuchs-Haus: Dann kamen die Enten. 4. August 2015, abgerufen am 16. August 2025.
  14. Olaf Przybilla: Ein Richter im Donald-Duck-Kostüm. 18. Januar 2016, abgerufen am 16. August 2025.
  15. Jennifer Müller: Willkommen in Schwarzenbach - dem heimlichen Entenhausen. In: StadtLandHof. 15. August 2018, abgerufen am 19. August 2025.
  16. Deutschlands erstes Comic-Museum ehrt die Ducks. 28. Juli 2015, abgerufen am 21. August 2025.