Seeschlacht in der Køgebucht (1677)

Seeschlacht in der Køgebucht
Teil von: Nordischer Krieg

Die Seeschlacht in der Køgebucht auf einem Gemälde von Claus Møinichen aus dem Jahr 1686.
Datum 11./12. Juli 1677
Ort Südlich der der Hafenstadt Køge, Südostküste der dänischen Insel Seeland
Ausgang Entscheidender Sieg der dänischen Flotte
Folgen Weitestgehende Ausschaltung der schwedischen Flotte als Machtfaktor bis zum Ende des Schonischen Krieges 1679.
Konfliktparteien

Schweden

Danemark Dänemark

Befehlshaber

Henrik Horn
Hans Wachtmeister
Hans Clerck d. J.

Niels Juel
Marcus Rodstehn
Jens Rodstehn

Truppenstärke

35 Kriegsschiffe, davon 20 Linienschiffe, mit 11.000 Mann Besatzung und 1.701 Kanonen.

33 Kriegsschiffe, davon 19 Linienschiffe, mit 8.600 Mann Besatzung und etwa 1.270 Kanonen.

Verluste

6 Linienschiffe geentert
1 Linienschiff verbrannt
1 bewaffneter Kauffahrer geentert
1 Brander versenkt
1 Brander geentert
8 Schiffe beschädigt
~600 Tote
~900 Verwundete
~2.300 Gefangene

1 Brander gesunken
6 Schiffe beschädigt
~120 Tote
~280 Verwundete

Die Seeschlacht in der Køgebucht war eine Seeschlacht während des sogenannten Schonischen Krieges (1674–1679), einem selbstständigen Nebenkriegsschauplatz des Holländischen Krieges. Die Auseinandersetzung wurde zwischen der dänischen und der schwedischen Flotte bestritten. Die Schlacht fand am 1. Julijul. / 11. Juli 1677greg. und 2. Julijul. / 12. Juli 1677greg. vor der Südostküste der dänischen Insel Seeland, im Süden der der Hafenstadt Køge vorgelagerten Bucht, statt. Der zweitägige Kampf endete mit einer schweren Niederlage der schwedischen Flotte.