Siebenbürgische Schule

Die Siebenbürgische Schule (rumänisch Școala Ardeleană) war eine kulturelle Bewegung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und im 19. Jahrhundert in Siebenbürgen. Sie nahm ihre Anfänge, nachdem um 1700 die griechisch-orthodoxe Kirche in Siebenbürgen ihre Unterordnung zum Phanar aufgab und sich mit Rom unierte und somit zur Rumänischen griechisch-katholischen Kirche wurde. Die neuen Kontakte mit Rom brachten den Rumänen in Transsylvanien die Ideen des Zeitalters der Aufklärung. Größere Zentren der Bewegung befanden sich in Blaj, Oradea, Lugoj, Beiuș und Năsăud.

  1. Joachim Bahlcke, Stefan Rohdewald, Thomas Wünsch: Religiöse Erinnerungsorte in Ostmitteleuropa: Konstitution und Konkurrenz im nationen- und epochenübergreifenden Zugriff. Walter de Gruyter, 2013, ISBN 978-3-05-009343-7, S. 949 (google.com [abgerufen am 27. November 2021]).
  2. balaurulroman: Școala Ardeleană. In: Balaurul Român. 13. Februar 2014, abgerufen am 14. Mai 2021 (englisch).