Solotnyky

Solotnyky
Золотники
Solotnyky
Basisdaten
Staat: Ukraine Ukraine
Oblast:Oblast Ternopil
Rajon:Rajon Ternopil
Höhe:332 m
Fläche:5,743 km²
Einwohner:1.789 (2001)
Bevölkerungsdichte: 312 Einwohner je km²
Postleitzahlen:48115
Vorwahl:+380 3551
Geographische Lage:49° 17′ N, 25° 23′ O
KATOTTH: UA61040190010023959
KOATUU: 6125083601
Verwaltungsgliederung: 21 Dörfer
Verwaltung
Bürgermeister: Wolodymyr Rudyk
Adresse: 48115 с. Золотники
Solotnyky
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Solotnyky (ukrainisch Золотники; russisch Золотники/Solotniki, polnisch Złotniki) ist ein Dorf im Rajon Ternopil der Oblast Ternopil im Westen der Ukraine etwa 34 Kilometer südwestlich der Oblasthauptstadt Ternopil am Fluss Strypa gelegen.

Der Ort wurde 1459 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und gehörte zunächst zur Adelsrepublik Polen-Litauen (in der Woiwodschaft Ruthenien), das Stadtrecht wurde 1485 verliehen. Von 1774 bis 1918 gehörte er unter seinem polnischen Namen Złotniki zum österreichischen Kronland Königreich Galizien und Lodomerien und war von 1854 bis 1867 Sitz einer Bezirkshauptmannschaft im Kreis Tarnopol, danach wurde der Bezirk auf den Bezirk Trembowla aufgeteilt, der Ort selbst kam zum Bezirk Podhajce.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen (in die Woiwodschaft Tarnopol, Powiat Podhajce), wurde im Zweiten Weltkrieg 1939 bis 1941 von der Sowjetunion und dann bis 1944 von Deutschland besetzt und hier in den Distrikt Galizien eingegliedert.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen, dort kam das Dorf zur Ukrainischen SSR und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine. Solotnyky war von Januar 1940 bis Ende 1962 auch das Zentrum des gleichnamigen Rajons Solotnyky, 1984 wurden dem Ort die Stadtrechte aberkannt und er auf den Status einer Siedlung städtischen Typs zurückgestuft, seit 1991 ist der Ort nur noch ein Dorf.

  1. Rizzi Zannoni, Karta Podola, znaczney części Wołynia, płynienie Dniestru od Uścia, aż do Chocima y Ładowa, Bogu od swego zrzodła, aż do Ładyczyna, pogranicze Mołdawy, Woiewodztw Bełzkiego, Ruskiego, Kiiowskiego y Bracławskiego.; 1772
  2. Reichsgesetzblatt vom 24. April 1854, Nr. 111, S. 401.
  3. Reichsgesetzblatt vom 23. Jänner 1867, Nr. 17, S. 50.