Aufwärts-Effekt

Von einem Aufwärts-Effekt spricht man in der Philosophie, Soziologie und Psychosomatik, wenn Wirkungen in einem komplex organisierten biologischen oder gesellschaftlichen System beschrieben werden, die von einer bestimmten unteren Schicht ausgehen (vgl. Schema in Abb. 1) und Auswirkungen in einer höheren Schicht zur Folge haben. Es handelt sich dabei um Modellvorstellungen nach der Schichtenlehre. Für die Wirkungen der biologischen Aufwärts-Effekte ist die Bezeichnung somatogen bzw. somatopsychisch gebräuchlich. Für die entgegengesetzte Wirkung der Abwärts-Effekte sollten daher entsprechende Bezeichnungen wie psychosomatisch, „psychogen“ oder psychogenetisch verwendet werden.

    1. S. 26 zur Definition „Aufwärtseffekt als somatopsychische Wirkung“;
    1. S. 225 zu Stw. „Schichtenmodell“;